BdK Katzen
Bund der Katzenfreunde e.V.
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  NEUES
     Januar 2017

Wir wünschen allen Tierfreunden ein frohes und glückliches Neues Jahr

Unser größter Wunsch für die nächsten 365 Tage wäre, dass keine Tiere mehr in Not geraten. Bis dieser große Traum jedoch wahr wird, sind wir weiter für alle Katzen da, die unsere Hilfe benötigen. Deshalb können wir das Jahr 2017 mit einer guten Nachricht beginnen – und müssen gleichzeitig von seinem sehr traurigen Fall berichten:


TV Tipp: Katzen geliebt und gejagt

Auch wer glaubt schon alles über Hauskatzen zu wissen, wird dieser Sendung fasziniert folgen: Katzen-Verhalten, ihre Gesundheit, warum eine Freilaufkatze unbedingt kastriert sein muss, welche Auswirkung Hauskatzen und Streuner als Jäger für die Vogelwelt und andere Tiere darstellen, was Naturschützer und was Jäger dazu sagen. So erschießen Jäger jedes Jahr tausende Katzen – zum Schutz von Vögeln. In Nordrhein-Westfalen ist damit jetzt Schluss. Ein neues Jagdgesetz verbietet den Abschuss von Hauskatzen.

Das Video steht in der Mediathek unter www.planet-wissen.de, bereit.

Hier sind unsere ersten Glückskatzen des Jahres

Nachdem ihre Besitzerin ins Pflegeheim gehen musste, lebten Susi (10) und ihr Gefährte Felix (12) über ein Jahr lang alleine in einer Wohnung, nur betreut von einer netten Nachbarin. Kurz vor Weihnachten entdeckte eine Münchnerin die beiden auf unserer Internetseite und verliebte sich in sie. Mit dem Einzug in ein neues Leben erhielten beide neue, finnische Namen:
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Diese Änderung scheint den beiden zu gefallen, und alles andere auch meldet ihre neue Besitzerin: „Miika und Viivi leben sich jeden Tag ein Stückchen mehr ein und werden immer mutiger. Beide lieben es gebürstet zu werden, schnurren viel, sind schmusebedürftig und es macht Ihnen Freude, sich durch alle möglichen neuen Futter- und Geschmackssorten zu probieren. Viivi liebt ihre Bällchen und flitzt mit ihnen durch die Wohnung, und Miika schläft nachts bereits mit im Bett.“

Simmerl suchte verzweifelt Hilfe

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Spätabends am 16. Dezember wurde unsere Frau Miech angerufen. Sie wurde aufgefordert sofort zu kommen und den fremden Kater abzuholen, der durch die Katzenklappe ins Haus gekommen war – oder der Kater würde vor die Tür gesetzt. Sie traf auf einen ausgezehrten Kater, der unübersehbar dringend Hilfe brauchte. Simmerl, wie sie ihn nannte, kam sofort in tierärztliche Behandlung und auf einen liebevollen Pflegeplatz – doch er war wohl bereits zu geschwächt. Er starb kurz vor Weihnachten.

Bitte unterschreiben !

Auch in der Schweiz fordern Tierschützer immer lauter eine Kastrationspflicht für alle Freilauf-Katzen, weil die Zahl der Straßenkatzen stetig steigt. Mehr als 50 Schweizer Tierschutzvereine unterstützen jetzt diese Petition der Tierschutzorganisationen NetAP (Network für Animal Protection) und der Stiftung für das Tier im Recht:
http://www.kastrationspflicht.ch/de/

Die Unterzeichner der Petition fordern den Schweizer Bundesrat und das Parlament auf, eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen, um die übermäßige Vermehrung von Katzen einzudämmen und so das Katzenleid in der Schweiz zu vermindern.
Unterschriften aus dem Ausland, haben dabei durchaus Gewicht, wie uns Schweizer Katzenschützer bestätigen, da das Palament sieht, dass auch die Nachbarländer erwarten, dass sich in der Schweiz etwas ändert.


Kunstpelz ist oft echtes Fell

Testkäufe von Tierschützern kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: Über die Hälfte der Mützenbommel, Jackenbesätze oder Handschuhe, die als Kunstpelz verkauft wurden, waren in Wirklichkeit echtes Fell, nämlich Marderhund aus China.

Das geltende Textilauszeichnungsgesetz wird von Herstellern und Händlern offensichtlich missachtet, weil in China Kunstpelz teurer ist als tierquälerische Haltung von Marderhunden.

Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund riet den Verbrauchern in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ dringend dazu, immer selbst zu prüfen, ob ein Produkt wirklich aus Kunstfell besteht:

- Fellhaare auseinanderziehen, bis der „Grund“ sichtbar wird. Bei Kunstpelz sieht man Webstoff, bei echtem Fell glattes Leder.

- nur Zuhause und nicht im Laden anwendbar ist ein Brenntest: Einige Haare aus dem Fell auszupfen und mit dem Feuerzeug anstecken. Echtes Fellhaar verbrennt total und riecht deutlich anders als Kunststoff.

Im Zweifelsfall immer die Finger von einem Produkt lassen und etwas anderes kaufen!

Das ganze Interview mit Marius Tünte vom 2.1.2017 ist abrufbar bei www.vollekanne.zdf.de unter Verbrauchertipps



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